Power BI: Elemente und Objekte anordnen und ausrichten

Dieser Blog geht auf die Funktionen in Power BI ein, mit denen Du sämtliche Elemente und Objekte in Deinen Berichten anordnen kannst.

In Power BI findest Du jeweils eine leere Seite vor, auf der Du Deine Daten anzeigen lässt und somit einen Bericht erstellst. Eine professionelle Präsentation der Daten und Informationen hängt auch davon ab, wie Du die Diagramme und Beschriftungen etc. anordnest. In der nachfolgenden Abbildung ist ein beispielhafter "Monatsbericht" mit den Umsätzen diverser Teams einer Organisation aufgeführt. Darauf angezeigt sind ein Titel, ein Filter/Datenschnitt und ein Diagramm.

ElementeAusrichtenAusgangslage

Um die einzelnen Elemente anzuordnen, ist die Gitternetzlinien-Funktion hilfreich. Du kannst diese unter dem Menüpunkt "Ansicht" → "Gitternetzlinien einblenden" aktivieren.

GitternetzlinienEinblenden

Auch die Funktion "Objekte am Raster ausrichten" kann dienlich sein, damit die Verschiebung der einzelnen Objekte in grösseren Abständen geschieht. Um mehrere Elemente aneinander auszurichten, kommt dieselbe Funktion wie in den Microsoft Office-Programmen zum Einsatz. Selektiere dazu mehrere Elemente (indem Du CTRL gedrückt hältst und auf die einzelnen Objekte klickst). Gehe dann im Menüband auf "Format" → "Ausrichten" und wähle die entsprechende Art, wie Du die ausgewählten Objekte anordnen möchtest. Im Beispiel unten wähle ich "Linksbündig", um den Titel sowie den Datenschnitt am linken Rand auszurichten. Dasjenige Element, das vor der Verschiebung am weitesten links stand, wird als Referenzpunkt verwendet. Alle anderen Objekte werden basierend darauf nach links verschoben.

ElementeAusrichten

Diese Funktionen helfen Dir, die dargestellten Objekte besser aneinander auszurichten und haben einen positiven Einfluss auf die optische Gestaltung Deiner Berichte. Wenn Du die Datei veröffentlichst, kannst Du die "Gitternetzlinien" selbstverständlich wieder ausblenden.

Power BI: Filter auf einem Datenschnitt anwenden

Filter und Datenschnitte (Slicer) helfen dem Benutzer eines Berichtes, in einfacher Art und Weise die Darstellung der Daten selbst auf individuelle Bedürfnisse anzupassen. Je nach dem, welche Einträge in der Datenquelle jedoch vorhanden sind, stehen unerwünschte Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung. Hier wird dargestellt, wie diese in Power BI vor der Veröffentlichung des Berichtes ausgeblendet werden können. Ein Beispiel von einem solchen unerwünschten Datenschnitt-Eintrag ist "(Leer)" oder "(Blank)" in Englisch:

DateneintragLeer

Um den Eintrag "(Leer") zu entfernen, sind einige Schritte notwendig. Als erstes solltest Du den Datenschnitt kopieren und erneut einfügen, sodass dieser doppelt vorhanden ist:

DatenschnittKopie

Wenn nun in der kopierten Version des Slicers eine Selektion gemacht wird, hat dies einen Einfluss auf den Ursprungs-Datenschnitt. Wähle also da sämtliche Einträge aus, die Du dem Benutzer tatsächlich als Option zur Auswahl anbieten möchtest (halte CTRL gedrückt, um mehrere Elemente zu selektieren):

DatenschnittSelektion

Als nächstes ist in der Menüleiste unter "Ansicht" der "Auswahlbereich" auszuwählen.

DatenschnittAuswahlbereich

Auf der rechten Seite neben "Visualisierung" und den Datenfeldern ist ein weiterer Bereich erschienen: Der Auswahl-Bereich. Dort ist ersichtlich, welche Elemente im Bericht angezeigt werden sollen. Identifiziere die Kopie Deines Slicers (und allfällige Überschriften wie in diesem Beispiel das Textfeld mit "Datenschnitt Kopie") und klicke auf das "Auge" DatenschnittVisible, um das entsprechende Element auszublenden.

DatenschnittAuswahl

Somit werden Dir nur noch die gewünschten Auswahlkriterien innerhalb des Datenschnitts angezeigt.

User-Input in Makros verwenden

Nicht jeder Prozess kann vollautomatisch ablaufen. In diesem Beitrag findest Du eine Möglichkeit, um User-Input in Deinem Makro weiterzuverwenden. Die Eingabe des Benutzers wird somit als Variable abgespeichert und steht jederzeit zur Verfügung.

Dazu wird innerhalb des Codes der Befehl "Application.InputBox(...)" verwendet. Die Syntax lautet wie folgt:

ApplicationInputBox

Die Bestandteile innerhalb von eckigen Klammern "[]" sind jeweils optional - lediglich "Prompt As String" ist eine Muss-Angabe. Wir gehen hier auf die ersten drei Angaben der InputBox ein. Nehmen wir an, wir möchten den Namen des Benutzers erfragen - dies ist unser "Prompt". Nachfolgende Code-Zeile ergibt das unterhalb angezeigte Eingabe-Feld.

Application.InputBox("Wie heisst Du?")

InputBox1

Eingangs habe ich erwähnt, dass die Benutzereingabe als Variable weiterverwendet werden kann. Definieren wir "UserName" als String, da es sich um einen Text handelt. Um die Eingabe direkt in dieser Variable abzuspeichern, lautet der Code demnach:

Dim UserName As String
UserName = Application.InputBox("Wie heisst Du?")

Der nächste Bestandteil der InputBox ist der Titel. Dieser wird oberhalb angezeigt, wo derzeit noch "Eingabe" steht (siehe Grafik oben).

Als letzte Angabe folgt "Default" - dies ist ein Standardtext, der bereits eingegeben und markiert ist, wenn sich das Eingabefeld in der Prozedur öffnet. Nachfolgende Code-Zeilen ergeben das unterhalb angezeigte Eingabe-Feld.

Dim UserName As String
UserName = Application.InputBox("Wie heisst Du?", "Benutzername", "Dein Name")

InputBox2

Solche InputBoxen ermöglichen es, wie eingangs erwähnt, semi-automatisierte Prozesse in VBA abzubilden. Beachte, dass der Benutzer Tippfehler machen könnte - unter Umständen wäre eine Dropdown-Liste mit vorgegebenen Auswahlkriterien sinnvoller, um die Qualität der Daten sicherzustellen.