Microsoft Office Fakten

Im Jahr 2014 feierte Microsoft Office seinen 25. Geburtstag. Julia Vetter von Microsoft hat im Juli 2014 eine Liste mit 25 Office-Fakten zusammengestellt. Ich möchte Dir hier gerne einige davon aufführen, da sie im Nachhinein betrachtet wirklich äusserst interessant sind!

  • Als Bill Gates am Morgen des 1. August 1989 die Augen öffnete, geschah etwas Wundervolles, das die Welt verändern sollte: Mit Word 4.0, Excel 2.2, PowerPoint 2.01 und Mail 1.37 ging die allererste Office-Suite, "The Microsoft Office", auf dem Mac an den Start.
  • Noch zuvor - im Jahr 1987 - kauft Microsoft für 14 Millionen US-Dollar die Firma Fourethought Inc. Der Grund: PowerPoint war geboren und wurde aus der bestehenden Software "Presenter" entwickelt.
  • Unter dem Codename "EP" wurde Multiplan entwickelt, der Vorgänger von Microsoft Excel. "EP" stand übrigens für "Electronic Paper".
  • Es war blutjung und hatte zunächst keine Freunde auf der Welt: 1992 kommt mit Microsoft Mail das erste E-Mail-Programm auf den Markt – der Uropa von Outlook.
  • Mit Office 3.0, später auch Office 1992 genannt, kommen erste Drag & Drop-Funktionen sowie Toolbars.
  • Gemeinsam mit Microsoft & den Office-Entwicklern wurde 1994 die Timex Datalink als erste Uhr eingeführt, die Informationen von einem Computer downloaden konnte – wasserfest und als Smartwatch eine echte Alternative zu etablierten PDAs (Personal Digital Assistant).
  • 1995 etabliert Microsoft die Fehlerkorrektur in Word.
  • Clippy, die "Büroklammer", erblickt 1996 als stets hilfsbereiter Assistent das Licht der Welt.
  • Mit dem SharePoint Server 2001 wird erstmals kollaboratives Arbeiten möglich.
  • Office 2003 gehört bis heute zu den beliebtesten Bürosoftware-Paketen aller Zeiten.
  • Der Office-Virus "Melissa" richtet 80 Millionen US-Dollar Schaden an. Er verbreitet sich via E-Mail und Diskette.
  • 2003 ergänzen InfoPath, OneNote und Microsoft Picture Manager die Office-Suite.
  • In 2007 lassen sich erstmals PDF-Dateien aus der Office-Suite heraus ergänzen (drucken).
  • Mit Office 2007 wird ein Paradigmenwechsel eingeleitet: Microsoft verabschiedet sich von den klassischen Menüleisten; die Ribbon-Bar erleichtert die Bedienung in Word, Excel und PowerPoint.
  • Office ebnet den Weg in die Cloud und macht 2010 mit den Office Web Apps (heute Office Online) Arbeiten von unterwegs möglich.
  • Nur Word und Excel? Weit gefehlt. Was die Entwickler machten, war brillant. Mit Flugsimulatoren, Magic Eight Ball, dem Rennspiel Dev Hunter oder Pinball verewigten sich die Office-Macher mit kleinen Spielen in den Microsoft-Programmen, die teilweise nur durch obskure Tastenkombinationen zu finden sind.
  • 2012 kauft Microsoft mit Yammer ein "privates Social Network" für Unternehmen. (Ursprünglich sollte Yammer Workfeed, Chatter oder Huddle heißen. Am Ende setzte sich der Name Yammer durch – u.a. weil der Name nicht mehr aus dem Kopf ging und die entsprechende Domain noch zu haben war.)
  • Office 365 ist neben der klassischen Desktop-Variante ein stark vernetztes Büropaket in der Cloud und steht seit 2010 als Abonnenten-Modell von überall zur Verfügung.
  • 2014 wird OneNote endgültig zum Werkzeug für jede Inspiration und steht kostenfrei auf allen Plattformen und Endgeräten zur Verfügung.
  • Ebenfalls 2014 vertrauen zwei Drittel der Unternehmen im DAX auf die Microsoft Cloud. Dazu zählen Firmen wie adidas, Henkel oder BASF.
  • Mit frischen Ideen für die Arbeitswelt stellt Microsoft 2014 das "Manifest für ein neues Arbeiten" vor und fordert gleichzeitig eine Debatte zum Arbeitsplatz der Zukunft. Im Forschungsprojekt "Office 21" schrauben die Fraunhofer-Gesellschaft und Microsoft am Arbeitsplatz der Zukunft.

Horizonterweiterung - Malen mit Excel

Heute gibt es einmal einen etwas anderen Beitrag: Wir erweitern unseren Wissenshorizont um eine weitere Möglichkeit, mit Excel zu arbeiten - nämlich dem Malen.

Tatsuo Horiuchi ist 77 Jahre alt. Er malt sämtliche seiner Bilder in Microsoft Excel. Da er sich nach seiner Pensionierung der Kunst widmen wollte und sich kein Programm und die Farben für herkömmliches Malen nicht leisten konnte, stiess er auf Excel. Mit Formen und Linien kreiert er seine beeindruckenden Werke. Hier ist das Video von Great Big Story:

Automatisches Speichern in Office 365 deaktivieren

Office 365 hat die - aus meiner Sicht - lästige neue Funktion des automatischen Speicherns von Dokumenten. Wer gerne etwas ausprobiert, mit Makros arbeitet oder entwickelt, läuft mit dieser Funktion einige Gefahren. Gerade wer sich sicherer im Umgang mit Office-Programmen und Excel ist, wird sich das Speichern bereits selbst angeeignet und verinnerlicht haben. In meinem Falle hatte ich viel öfters ungewollte Versionen abgespeichert bekommen (durch die Funktion "automatisches Speichern) als dass ich etwas hätte zu speichern vergessen oder durch einen PC-Absturz (was ja auch nicht mehr so häufig vorkommt) Daten verloren hätte. Deshalb wollte ich dies unbedingt deaktivieren. Ob die Funktion bei Dir aktiv ist, siehst Du am oberen linken Bildrand, da ist eine Schaltfläche "automatisches Speichern":

AutomatischesSpeichern

In diesem Falle ist das automatische Speichern deaktiviert; nachfolgende Grafik zeigt Dir die aktive Variante an:

AutomatischesSpeichernAktiv

Das Deaktivieren dieser Funktion ist nicht mehr so leicht in den Optionen zu finden, wie dies in früheren Excel-Versionen der Fall war. Mit Office 365-Versionen musst Du einen Eintrag in der Registry vornehmen; innerhalb der Applikationen selbst ist dies nicht mehr möglich. Beachte, dass in der Registry einiges an Schaden verursacht werden kann. Um die Registry wiederherzustellen, hat Microsoft eine Anleitung "How to back up and restore the registry in Windows" auf deren Support-Seite. Doch keine Panik - Du musst nichts an bestehenden Einträgen ändern oder anpassen - es soll lediglich ein komplett neuer Eintrag angelegt werden. Gehe dafür wie folgt vor:

  • Gehe auf "Windows durchsuchen" und gebe "Ausführen" oder "Run" ein. Öffne die Desktop-App "Ausführen". Alternativ kannst Du die Tastenkombination "Windows-Taste + R" verwenden.

DesktopAppRun

  • Gib in dem Fenster "Regedit" ein und bestätige mit OK. Bestätige eine allfällige Nachfrage von Windows mit "Ja", um Änderungen vornehmen zu können.

RunRegedit

  • Suche nun links im Verzeichnis unter "Computer": "HKEY_CURRENT_USER" → "Software" → "Microsoft" → "Office" → "16.0" → "Excel"
    • Beachte, dass Du unter "Office" "16.0" öffnen musst - dort drin ist ebenfalls ein Ordner "Excel" vorhanden.
  • Mittels Rechtsklick in der rechten Fenster-Hälfte gehst Du auf "Neu" → "DWORD-Wert (32-Bit)".

NeuDWORDWert

  • Nenne diesen "DontAutoSave".

DontAutoSave

  • Mittels Doppelklick kannst Du den Wert bearbeiten - schreibe bei "Wert" eine "1" rein und bestätige mit OK.

DWORDWertProperties

Nun kannst Du Excel neustarten. Die Schaltfläche "Automatisches Speichern" ist zwar nach wie vor eingeblendet, ist jedoch nicht mehr aktiv und wird nur noch blass angezeigt. Du kannst obiges Vorgehen auch für PowerPoint, Word etc. vornehmen. Gehe einfach in die entsprechende Registry ("HKEY_CURRENT_USER" → "Software" → "Microsoft" → "Office" → "16.0" → "Word"/"PowerPoint" und füge den DWORD-Wert "DontAutoSave" wie oben beschrieben ein.