Zahl in Buchstabe umwandeln

Mit der nachfolgenden Formel lässt sich eine Zahl in einen Buchstaben umwandeln - die Zahl 1 wird zum Buchstaben A, die 2 entspricht einem B und so weiter:

=ZEICHEN(BEZUG+64)

Zu einem Bezug (bspw. "A1") oder direkt einer Zahl (1, 2, 3, ...) wird einfach 64 aufaddiert - dies ergibt den entsprechenden Buchstaben des Alphabets.

ZahlInBuchstabe

Daraufhin kann mit der Formel "=INDIREKT" ein Bezug hergestellt werden. Auf die Zelle "A1" kann man sich mit der folgenden Formel beziehen:

=INDIREKT("A1")

Kombiniert mit der oben dargestellten ZEICHEN-Formel wäre dies:

=INDIREKT(ZEICHEN(A1+64)&"1")

Beachte, dass wir mittels dem kaufmännischen Und (&) Formeln und Text verknüpfen. Dieser Aspekt wurde bereits ausführlich im Beitrag "Zeilenumbruch innerhalb einer Formel (Formel-Text-Kombination)" erläutert.

Microsoft Office Fakten

Im Jahr 2014 feierte Microsoft Office seinen 25. Geburtstag. Julia Vetter von Microsoft hat im Juli 2014 eine Liste mit 25 Office-Fakten zusammengestellt. Ich möchte Dir hier gerne einige davon aufführen, da sie im Nachhinein betrachtet wirklich äusserst interessant sind!

  • Als Bill Gates am Morgen des 1. August 1989 die Augen öffnete, geschah etwas Wundervolles, das die Welt verändern sollte: Mit Word 4.0, Excel 2.2, PowerPoint 2.01 und Mail 1.37 ging die allererste Office-Suite, "The Microsoft Office", auf dem Mac an den Start.
  • Noch zuvor - im Jahr 1987 - kauft Microsoft für 14 Millionen US-Dollar die Firma Fourethought Inc. Der Grund: PowerPoint war geboren und wurde aus der bestehenden Software "Presenter" entwickelt.
  • Unter dem Codename "EP" wurde Multiplan entwickelt, der Vorgänger von Microsoft Excel. "EP" stand übrigens für "Electronic Paper".
  • Es war blutjung und hatte zunächst keine Freunde auf der Welt: 1992 kommt mit Microsoft Mail das erste E-Mail-Programm auf den Markt – der Uropa von Outlook.
  • Mit Office 3.0, später auch Office 1992 genannt, kommen erste Drag & Drop-Funktionen sowie Toolbars.
  • Gemeinsam mit Microsoft & den Office-Entwicklern wurde 1994 die Timex Datalink als erste Uhr eingeführt, die Informationen von einem Computer downloaden konnte – wasserfest und als Smartwatch eine echte Alternative zu etablierten PDAs (Personal Digital Assistant).
  • 1995 etabliert Microsoft die Fehlerkorrektur in Word.
  • Clippy, die "Büroklammer", erblickt 1996 als stets hilfsbereiter Assistent das Licht der Welt.
  • Mit dem SharePoint Server 2001 wird erstmals kollaboratives Arbeiten möglich.
  • Office 2003 gehört bis heute zu den beliebtesten Bürosoftware-Paketen aller Zeiten.
  • Der Office-Virus "Melissa" richtet 80 Millionen US-Dollar Schaden an. Er verbreitet sich via E-Mail und Diskette.
  • 2003 ergänzen InfoPath, OneNote und Microsoft Picture Manager die Office-Suite.
  • In 2007 lassen sich erstmals PDF-Dateien aus der Office-Suite heraus ergänzen (drucken).
  • Mit Office 2007 wird ein Paradigmenwechsel eingeleitet: Microsoft verabschiedet sich von den klassischen Menüleisten; die Ribbon-Bar erleichtert die Bedienung in Word, Excel und PowerPoint.
  • Office ebnet den Weg in die Cloud und macht 2010 mit den Office Web Apps (heute Office Online) Arbeiten von unterwegs möglich.
  • Nur Word und Excel? Weit gefehlt. Was die Entwickler machten, war brillant. Mit Flugsimulatoren, Magic Eight Ball, dem Rennspiel Dev Hunter oder Pinball verewigten sich die Office-Macher mit kleinen Spielen in den Microsoft-Programmen, die teilweise nur durch obskure Tastenkombinationen zu finden sind.
  • 2012 kauft Microsoft mit Yammer ein "privates Social Network" für Unternehmen. (Ursprünglich sollte Yammer Workfeed, Chatter oder Huddle heißen. Am Ende setzte sich der Name Yammer durch – u.a. weil der Name nicht mehr aus dem Kopf ging und die entsprechende Domain noch zu haben war.)
  • Office 365 ist neben der klassischen Desktop-Variante ein stark vernetztes Büropaket in der Cloud und steht seit 2010 als Abonnenten-Modell von überall zur Verfügung.
  • 2014 wird OneNote endgültig zum Werkzeug für jede Inspiration und steht kostenfrei auf allen Plattformen und Endgeräten zur Verfügung.
  • Ebenfalls 2014 vertrauen zwei Drittel der Unternehmen im DAX auf die Microsoft Cloud. Dazu zählen Firmen wie adidas, Henkel oder BASF.
  • Mit frischen Ideen für die Arbeitswelt stellt Microsoft 2014 das "Manifest für ein neues Arbeiten" vor und fordert gleichzeitig eine Debatte zum Arbeitsplatz der Zukunft. Im Forschungsprojekt "Office 21" schrauben die Fraunhofer-Gesellschaft und Microsoft am Arbeitsplatz der Zukunft.

Zählen eines bestimmten Zeichens innerhalb einer Zelle

Mit den Formeln "ANZAHL" und "ZÄHLENWENN" lässt sich die Anzahl bestimmter Werte über mehrere Zellen hinweg ermitteln. Möchte man jedoch ein bestimmtes Zeichen innerhalb einer einzelnen Zelle zählen, benötigt das eine etwas andere Kombination von Formeln. Angenommen in Zelle "A1" steht unser Text:

ZaehlenTextfolge1

Wir möchten nun zählen, wie oft das Zeichen "e" darin vorkommt. Im untenaufgeführten Bildausschnitt wird dazu eine Hilfszelle (D1) verwendet. Die effektive Formel wird in der Zelle "D2" angewendet und ergibt im Falle des Textes "Alles Gute im Jahr 2018!" zwei. Die Formel lautet wie folgt:

=LÄNGE(A1)-LÄNGE(WECHSELN(A1;D1;""))

ZaehlenTextfolge2

Die oben genannte Formel macht folgendes: Sie zählt einerseits die Länge (Anzahl Zeichen) im Text. Mit dem Teil "WECHSELN(...)" wird innerhalb des Textes jedes "e" durch nichts ("") ersetzt und erneut die Länge (Anzahl Zeichen ohne "e") ermittelt. Die Differenz daraus ergibt demnach die Anzahl "e" innerhalb der Textfolge.

Alternativ könnte anstatt einer Hilfszelle (D1) auch einfach ein Wert eingegeben werden. Möchte man beispielsweise die Leerzeichen zählen (=4), wendet man folgende Formel an:

=LÄNGE(A1)-LÄNGE(WECHSELN(A1;" ";""))

D1 wurde hier durch " " ersetzt.